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Gast8300
Li-Ion Batterie (LiFePO4) eingbaut und funktionsfähig !
Wie versprochen erfolgt nun mein erster Bericht zum bereits angekündigten Umbau von der EXIDE-Blei-Gurke auf moderne Li-Ion-Technik. Ich hoffe, es passt wenn ich zu diesem Zweck ein neues Thema aufmache, und nicht in der Historie dieses Forums alte Beiträge aufwärme.
Nachdem ich mit meinem Batterieumbau auf Lithium-Ionen-Technologie bei meinem Motorrad (BMW R1200S) nun erste Erfahrungen gesammelt habe kann ich wie zuvor in einem anderen Beitrag versprochen folgendes berichten:
1. Das Zellenpack habe ich mir von einem Modellbauspezialisten professionell konfektionieren lassen (4 Zellen seriell, 3 parallel). Damit komme ich auf die gleiche Spannungslage wie mit der Original-Blei-AGM-Batterie.
2. Da das neue Batteriepack keine sonst üblichen Polklemmen besitzt sondern
insgesamt 6 einzelne 4mm-Silikonkabel mit den Polen der Bordelektronik verbunden werden möchten habe ich folgende Lösung gewählt:
a) Elektronik-Gehäuse mit ungefähr der gleichen Tiefe wie die Originalbatterie
besorgt (120 x 120 x 90mm). Da passt das A123-Batteriepack rein und der
Originalhaltebügel kann weiterverwendet werden.
b) Aus 6mm INOX-Schrauben, Muttern, und etwas Sperrholz habe ich mir Batteriepole angefertigt und diese mit der Elektronikbox verschraubt.
c) Zur Verbindung der selbstgebastelten Batteriepole mit den Akkukabeln habe ich mir insgesamt 6 Verbindungskabel, bestehend aus jeweils einem Ringkabelschuh und einem Stecker/Buchse, zusammengelötet. Als Stecker/Buchsenpaare habe ich vergoldete 4mm-Stecker mit verpolungssicheren Griffen aus dem Modellbau verwendet.
d) Das neue Gehäuse habe ich zwecks Schwingungsdämpfung dann noch mit
selbstklebenden Schaumgummimatten ausgelegt. Nun passt der neue Akku perfekt hinein und kann an die 6mm-Bolzen angeschlossen werden. Modifikationen am Motorrad sind nicht nötig, die Originalhalterung und die Kabelschuhe passen nach wie vor.
Kleine Anmerkung: Die Originalbatterie geht bereits leider nur mit etwas Gewalt an der Tankverkleidung vorbei. Meine Elektronikbox ist noch ein paar Millimeter breiter, weshalb ich die hinteren 4 Verkleidungsschrauben zur besseren Montage vorübergehend lösen musste. Einbau war aber kein Problem.
e) Zunächst verwende ich Flügelmuttern zur Befestigung der Kabel an den
Batteriepolen. Vorteil: Kein Werkzeug beim Ein- und Ausbau nötig. Falls sich da was lockert nehme ich Stoppmuttern.
Erster Test:
a) Das Batteriepack wird im Aufbewahrungsmodus geliefert, d.h. zu 50% geladen. Bei dem von mir verwendeten Zellentyp (A123 LiFePO, Typ 26650) wird ein gelegentliches Angleichen der Zellen mittels eines Computerladegeräts empfohlen.
Daher habe ich die Batterie zunächst mit meinem Modellbau-Ladegerät und Balancer voll aufgeladen.
b) Nun habe ich das Ganze in die Elektronikbox integriert, die Box mit
Schraubensicherungslack verschraubt und das Ganze ins Mopped eingebaut.
c) Als nächstes habe ich kurz hintereinander 3 Kaltstarts durchgeführt, mit ca. 10s Motorlaufzeit dazwischen. Der Motor sprang immer sofort an, ein Unterschied zur Originalbatterie war nicht zu erkennen.
d) Dann die Batterie wieder ausgebaut und mit meinem Computerladegerät
nachgeladen und die zuvor entnommene Kapazität gemessen.
e) Ergebnis: Die 3 Kaltstarts haben nur 114mAh Kapazität verbraucht, d.h. 38mAh pro Start . Bei einer Gesamtkapazität des Akkus von 6900mAh ergäbe dies theoretisch 180 Startversuche ! Meine Bedenken, die Batterie könnte zu klein sein haben sich daher verflüchtigt. Im Winter werde ich die Batterie dann mal wieder ausbauen, und die Einzelspannungen der Zellen vergleichen um zu sehen ob und vieviel diese driften.
Fazit:
Batterie funktioniert, Gewichtsersparnis bei mir: 3,7kg, d.h. 73% ausgehend von der Originalbatterie (diese wog 5,1kg, mein neuer Akku wiegt inkl. Verkabelung 1kg, das Adaptergehäuse 340g). Kosten ohne Arbeitszeit: ca. doppelt so viel wie bei einer guten Bleibatterie (230€). Da es sich nicht um Großserientechnik handelt dauert der Umbau inkl. Bestellung einige Wochen. Daher ist mir auch klar warum kein Hersteller sowas ab Werk liefert.
Jetzt hoffe ich nur noch auf Dauerhaltbarkeit, dann bin ich komplett zufrieden.
Meine immer noch funktionsfähige Original-Bleibatterie (scheinbar habe ich eines der wenigen zuverlässigen EXIDE-Teile erwischt) vergammelt jetzt im
Ersatzteilkeller.
So, und jetzt muss ich mal eine Runde fahren um zu sehen ob sich meine Freude auch in der Praxis einstellen wird.
Für Interessierte habe ich noch ein paar Bilder angehängt.
Geändert von Unregistriert (06.07.2013 um 00:00 Uhr)
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Lucky Luke
Hört sich sehr interessant an ..
Vielen Dank für die ausführliche Info !
Grüße, L. L.
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Sofatester
Gutes Tennis, prima
Toller Bericht, gute Fotos, so macht das Forum Spaß.
Viel Spaß und alles Gute für die Langzeit- Tests.
Mich würde genau das nämlich interessieren, einschließlich des Punkts, wie oft die Balance-Ladungen dann durchgeführt werden müssen und welche Abweichungen dabei gemessen werden.
Im Hinblick auf mein (funktionierendes) Airbox-Projekt, bei dem der serienmäßige Platz für die Batterie "drauf geht", wäre es auch schön, wenn irgend einer hier das nachbaut und dann einen anderen Aufbewahrungsort findet.
Bezugsquellenangabe wäre auch schön.
Auf die Fortsetzung freue ich mich schon.
Geändert von Sofatester (20.08.2009 um 12:52 Uhr)
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Gast4750
@Sofatester: Ist das diese Eierabsprenger-Loesung?
Die Fluegelmutterkonstruktion fuer die Batteriepole erscheint mir von den Uebergangswiderstaenden aufgrund der vielen Trennfugen und der verwendeten Werkstoffe etwas unguenstig.
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fralind
Sofatesters Lösungsansatz ist bis jetzt ja in Funktion, scheint mir aber auch gewagt und wie ich Ihn einschätze nicht das letzte Stadium.
DrJoe`s Lösung hört sich gut an, was Gewicht und Leistung betrifft, Preis ist kräftig (Bleibatterie und ADAC Jahreskarte + Mutti zum Essenführen sind da schon drin), aber ein tolles Projekt.
Und das euch euere Dödel beim testen nicht verfliegen!
Sofatester
Dr. Joe`s Batterie dahin wo der Druckmodulator sitzt, 2 x Gewicht gespart. Nachteil, direkt unter dem Tank. Wenn es dann mal hell wird, ist auch das Brusttoupet weg.
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Sofatester
Nix da, auf der Brust sind die Originale, mehr als die meisten verkraften und da sollen sie bleiben. Mit der PC310 unterm Getriebe wohl auch kein Problem

Meine Batterie-Lösung mit der PC310 funktioniert weiterhin. Das Thema Übergangswiderstände wird leider häufig nicht beachtet, serienmäßig ist die PC310 da mit dünnen M4 Pins nicht so der Bringer. Hatte ich bei mir mit ein paar Drehteilen und hochwertigen Fittings (Kupfer, versilbert) verbessert.
So lange ich mir keine radikale, reine Rennmaschine aufbaue - und danach sieht es nicht aus- bleibt es für mich auch bei der PC310. Und solange es funktioniert, lang ich da auch nicht wieder hin.
Bei einer reinen Rennmaschine wäre natürlich der Gewichtsvorteil der LIFE-PO4-Lösung im Vergleich zu meiner Lösung von um die 2 kg beachtlich. Wobei davon ja knapp 1kg auf Kosten des Mehrgewichts der Verlegung mit VA-Kasten, Hitze- u. Vibrationsschutz und Kabelverlängerung geht. Und will man auch ABS und LiMa rausschmeissen, wird auch ein LIFE-PO4 Zellenpack wieder 'ne Ecke schwerer, weil er dann noch leistungsfähiger sein muss.
Allerdings ist auch der Mehrpreis der LIFE-PO4 Lösung nicht von schlechten Eltern. Kosten bei meiner Lösung : 145€ für die PC310, ca. 75€ für alles Material, also 220€ + Arbeit.
Auch wenn ich meine Lösung unter dem Strich für mich persönlich besser finde, kann ich Dr. Joe trotzdem nur heftig applaudieren. Das mit dem Eierwegsprengen (LIFE-PO4 Zellen können im Falle einer mechanischen Beschädigung der Zellen wie zB. Unfall explodieren) hat er ja auch mit der Box die die Zellen gut schützt, im Auge behalten. Kompliment.
Und Toi toi toi

@Dr. Joe: Die Übergangswiderstände kannst Du mit Kupfer-Gewindedraht und Muttern noch "tunen"Geändert von Sofatester (20.08.2009 um 19:18 Uhr)
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Gast8300
Hi,
ich hätte ja nicht gedacht dass mein Beitrag gleich so eine Diskussion anregt. Es freut mich aber.
Ich bin heute übrigens zu Testzwecken problemlose 30km bei 30°C Aussentemperatur gefahren und habe insbesondere die Akkutemperatur und die Spannungslage beobachtet. Immer mit dem Gedanken dabei dass mir die Karre plötzlich ausgeht. Kein Problem bis jetzt, ist halt der 1.Tag.
Zum Übergangwiderstand mache ich mir keine Sorgen, da die Kaltstarts absolut problemlos verliefen (da wo dann der Stromfluss maximal ist), und die Q scheinbar auch keine hohen Ströme braucht. Leider habe ich keine Stromzange, sonst hätte ich mal gemessen. Kritischer wirds vielleicht bei Nässe, dann fahre ich i.d.R. aber eh nicht. Dafür habe ich jetzt vielleicht nicht die stärkste aber die leichteste R1200S?
Eine weitere Idee hätte ich noch:
Als Ersatz für plötzlich auf einer Tour zusammenbrechende EXIDEs wäre auch eine kleinere 4s-Variante als Ersatz im Reisegepäck denkbar. Kosten dann so ca. 60€ bei ca. 300g Gewicht.
@Sofatester:
Spontan fallen mir folgende alternativen Einbaupositionen ein: Werkzeugfach, auf der Hinterradschwinge, über der Originalbatterie, im Bereich des Öhlkühlers.
Viele Grüße
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Sofatester
Du kannst Dich zurecht freuen. Gute Arbeit, schöner Bericht.
Von den o.g. Einbaupositionen bleibt bei meiner S nur die Hinterradschwinge über und das wäre nicht so mein Favorit.
Werkzeugfach= Airbox,
über der Originalbatterie=Airbox
im Bereich des Ölkühlers = größerer Ölkühler
Ich denke mal, ich würde ein LIFE PO4 Pack in ungefähr da hin packen, wo jetzt auch meine PC310 sitzt. Da sind die Accus auch gut vor den Eiern geschützt.
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bot
@ Joachim
Wieviele Zellen sind denn nun verbaut ? "(4 Zellen seriell, 3 parallel)" ? 4 oder 7 ?
Und wieso "6 einzelne Kabel" ?
Kannst Du mal einen Schaltplan zeichnen ?
Zitat Wikipedia:
Die Abscheidung und Sauerstoff führt bei älteren Typen von Li-Ionen-Akkumulatoren zum sogenannten thermischen Durchgehen, das unter ungünstigen Bedingungen sogar zur Explosion der Zelle führen kann.
Beim Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator ist dies nicht möglich.
Wieso sind Mehrkosten von € 10,00 "nicht von schlechten Eltern" ?
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Sofatester
Weil ich bei meiner Rechnung gedanklich gleich die 75€ zusätzliches Material für die Verlegung drauf geschlagen habe (bei meiner S ist an der Stelle, wo Dr. Joe das Ding montiert hat, ja der Luftfilterkasten) Und 85€ Mehrkosten sind nicht von schlechten Eltern, wenn man bedenkt, dass die PC310 dazu doch noch ein wenig leistungsstärker ist, wenn ich nicht irre (höherer Startstrom). Umgekehrt wäre die Lösung mit der PC310 an der S von Dr. Joe sogar noch mehr als 85€ billiger, weil er bei seiner S keinen Kasten hätte bauen müssen und die PC310 am Platz der original-Batterie eingebaut worden wäre. Abstandshalter für festen Sitz hätte man aus Material für 1€ machen können.
Außerdem hatte ich daran gedacht, dass man für die LiFe-PO4 auch ein Balancing-fähiges Ladegerät braucht. Dr. Joe hat ja schon so eins, ich müßte mir erst eins kaufen. Die Guten, die das können, kosten knappe 200€, jedenfalls hab ich auf die Schnelle kein günstigeres gefunden.
In einem der letzten "MO"-Sonderhefte war übrigens eine HP2Enduro vorgestellt, da waren 4p6s Zellen 13,2V konfektioniert und es war ein Preis von sage und schreibe 700€ für das Batteriepack angegeben.
Zum Eier-wegsprengen: Wir reden hier nicht vom selbsttätigen "Durchgehen" wie bei Li-Io Batterien, sondern davon, dass bei mechanischer Beschädigung (Punktion) der Zellen wie zB. bei einem Unfall dies zur Explosion führen kann. Guck dazu noch mal bei Wikipedia oder frag einen, der sich damit besser auskennt als ich.Geändert von Sofatester (25.08.2009 um 08:21 Uhr)
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Gast8300
Hi,
hier noch ein Zusatz zu meinen bereits erfolgten Ausführungen:
@bofinger: Ja, ich habe 4 Zellen seriell und 3 parallel geschaltet, macht zusammen 12 Zellen. Eigentlich sinds noch mehr als 6 Kabel, da ich das Balancerkabel (5 Litzen mit Stecker) unterschlagen habe.
Aber nun im Ernst; die 6 Kabel ergeben sich aus 3x PLUS und 3x MINUS. Vielleicht reicht auch der Anschluss eines einzigen Kabelpaares, für hohe Ströme und geringe Verlustleistung ist jedoch eine Maximierung des Querschnitts sicher nicht falsch.
@Sofatester: 700€ für eine Li-Batterie ist der Hammer. Dafür baue ich euch die auch zusammen (meine Variante). Ist halt keine Serientechnik.
Passende Ladegeräte gibts auch schon für ca. 60€, diese können dann meist nur bis max. 6A bzw. unter 100W laden, für diese Anwendung hier wäre dies jedoch völlig ausreichend.
Seit dem Umbau habe ich übrigens problemlose 300km zurückgelegt.
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Bofinger
Hmmm, es war zwar bot gemeint, aber ich war genauso an dem Thema interessiert.
LG v T
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Bofinger
@bot
Nochmal Hmmmmm,:
also ich vermute mal, dass er vier Zellen zu einem Block zusammengesetzt hat, das seriel, um auf eine höhere Voltzahl zu kommen. Diese drei Blöcke hat er dann parallel geschaltet, um auf die Entladungsleistung zu kommen.
Ist aber nur eine Vermutung.
Das allerdings könnte dann seinen 6 Kabeln entsprechen...
LG v T
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Gast8300
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Bofinger
Alle?
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bot
Na so'n paar Unbelehrbare gibt's noch, die sinnlos Geld verprassen und bei mir kaufen.
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Gast8300
Hallo S-Drivers,
heute zum Saisonabschluss gibts nun den Abschlussbericht zum Thema LiFePO4-Batterie, wie versprochen.
Nachdem ich nun problemlose 2000km in den letzten 2 Monaten gefahren bin, und die Karre auch heute bei 8°C nach mehrwöchiger Standpause problemlos angesprungen ist, kann ich nur Gutes berichten.
Ich habe die Batterie nun zum Überwintern ausgebaut und nachgemessen. Hier die Daten:
Spannung gesamt: 14,17V
Spannung der Einzelzellen: alle zwischen 3,53 und 3,55 V
Das Hauptrisiko Zellendrift aufgrund ungenügender Ladeelektronik (kein Balancer an Bord) ist demnach nicht eingetreten. Die Ergebnisse lassen aus meiner Sicht den Schluß zu dass die Batterie auch längere Zeit problemlos als Ersatz zur veralteten Blei-Technik funktioniert.
Fazit:
Ich werde nie wieder eine andere Batterie verwenden, eher noch ein anderes Motorrad (saß heute auf einer Ducati Streetfighter-S und war echt begeistert).
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kajona24.05.2014, 19:09Was sonst?
Mit dem Tanken das kriege ich schon fast hin. Nur mit dem BMI bin ich noch nicht viel weiter.
Gruß Kajo -
bot29.05.2014, 23:26Nachdem Herr Dr. Joe sich mal recht merkwürdig verhalten hat, hab ich mir das Wissen und Können lieber selber angeeignet.
Und nachdem endlich das Gehäuse fertig ist, hab ich jetzt auch ein Fertiggehäuse.
Fertiggehäuse befüllt: 1,8 kg - und paßt haargenau in das Batterieeinpassungsblechgestell.
Und nach dem Ausbau paßt es immer noch - so farblich gesehen. -
teileklaus30.05.2014, 08:41
Das mit dem Gehäusse ist für mich eher ein Preis Problem,
ich sehe keine Fertiggehäusse die ich plug und play füllen und verschließen kann, drum hab ich damals versucht, eines an der Bioegekante heiß gemacht um eine Holzform zu biegen und mit Plastikkleber zusammenzukleben. Ist dadurch und die 5 mm Wandstärke halt etwas schwer geworden.
Die etwas unschöne Silikonfuge kann man auch weglassen. Ich hatte den Deckel anfangs eben nur mit Silikon aufgesetzt, damit ich ggf. leicht wieder dran kann.
@ Rolf: was hast du denn nun für ein Gehäusse genommen?
Headway 8 AH reingebaut, oder 123 er Zellen?
Dr Joe hatte ich auch mal angehauen, er hat sich bei mir korekt verhalten, wollte aber in keine Produktion einsteigen. uA auch wegen der Haftung und der finanz. aus dem Fenster hängen, was ich auch nicht mache. Irgendwann kommt ein Chines baut das für den halben Preis und ich habe für 5000 € Zellenpacks am Lager die nicht verkaufbar sind. -
bot30.05.2014, 21:16Wolltest Du das Gehäuse noch als Motorradbühne benutzen ?
ABS Vollmaterial - 2000 x 200 x 2 mm@ Rolf: was hast du denn nun für ein Gehäusse genommen?
Und da ich nicht weiß, was eine Bioegekante ist, hab ich lieber Kleber genommen.
Headway 8Ah.Headway 8 AH reingebaut, oder 123 er Zellen?
Zellen löten hab ich mich nicht getraut, schrauben kann ich.
Wenn Du mir eine günstige Quelle nennen kannst, denk ich noch mal drübernach.Irgendwann kommt ein Chines baut das für den halben Preis und ich habe für 5000 € Zellenpacks am Lager die nicht verkaufbar sind. -
teileklaus30.05.2014, 22:38
Zugegeben Rolf dein Pack auch wenn er gelb ist, Ist schöner.
Wenn man die Kante stumpf kleben will und es soll etwas haltbar sein, braucht man halt Wandstärke, zudem war es ja nur mal ein Versuch.
Nur mit Klebbeband wollte ichs nicht zusammenpfriemeln.
Mit 2mm PVC lohnte aber das warm Biegen schon eher.
Der Preisverfall ist überall möglich, gerade auch bei aufstrebenden Technologien..
Sieht man ja, ein fertiger grüner Jxy Gehäussepack kostet schon nur noch 150.- und wenn man lange genug rechercht und nicht über Pay Pal direkt kauft, sogar nur noch 120.-, da lohnt der Bastelpack als Produkt verkaufbar kaum noch. Kosten die Zellen mit Verbindern schon 90.- dann noch der Kasten, dann ist nix daran verdient. Soll doch jeder ne Stunde oder 3 selbst basteln.
Einzig die leichte Reparatur durch Einzelzellen und deren Balancierung ist noch ein dicker Pluspunkt, und dass man variabel bei der Gehäusseabmessung ist.
Baue demnächst einen Pack für M G unter die Ölwanne, flach und gut. Ins Rahmendreieck darf er nicht...Muss halt für Temperaturtrennung sorgen. -
bot30.05.2014, 22:532 mm ist Wandstärke.
Das Klebeband ist nur Zierstreifen (dafür hab ich keine auf der Felge). -
kajona31.05.2014, 09:08Und selbstverständlich gelb.
Gruß Kajo -
bot31.05.2014, 13:56Ja Du glaubst doch nicht, daß ich bei meiner handgestrickt und mundgeblasenen Batterie das billige silberne Klebeband von aldi nehme.
Bei existenziellen Dingen ist "Geiz ist geil" völlig fehl am Platze - und da gehe auch ich mal richtig in die Tasche. (Den Igel hab ich vorher in Urlaub geschickt.) -
teileklaus31.05.2014, 15:07
Na ja mit 2 mm traute ich mich das nicht, haste "Tangit" Kleber genommen für PVC?
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Lucky Luke01.06.2014, 00:42
Was ist denn da "existentiell" ?
In dem Alter kann man nun wirklich gut auf die alten Eier verzichten..
Und die richtige Wahl des Klebebandes wird die Sicherheit wohl nicht nennenswert erhöhen.
Im Gegenteil: Je fester das Gehäuse, um so heftiger die Explosion (alte Feuerwerker-Regel).
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teileklaus01.06.2014, 11:01
vl kommst endich nach 5 Jahren Erprobung auch mal dahin, zu glauben, dass da nichts, aber auch garnichts "explodieren" kann. Genereller Lifepo4 Bedenkenträger?
Hab noch nicht einen Fall gehört.
Selbst Wikipedia ist da hilfreich, nur eben nicht nach LiPo schauen sondern nach LiFePo4.
Einen einzigen Zellenausfall hatte ich mal, da machte es Puff und das Überdruckventil bliess dann den Innendruck ab, der wäre aber auch zwischen den bei mir nicht ganz dichten Silikon Poldurchführungen abgeblasen worden.
Vl sollte man einen dicken Zellenstopfen machen, der Plopp rausfliegt
Die Gehäussefestigkeit ist gegen Durchscheuern am Blechhalter ganz gut, und eine 2 mm Naht stellte sich für mich stumpf geklebt, als nicht besonders haltbar dar, man sollte auch mal an einen Unfall oder Überschlag denken. Da will ich halt Keine Zellen rumfliegen sehen. ( Elektrische Gefahr, kurzschluss)
Angst habe ich nur wegen vl. schlampig verlegten Leitungen, die sich irgendwo gegen Masse abscheuern könnten, und dann raucht die Bude an den glühenden Kabeln, das ist aber nichts Zellenmaterialspezifisches.
Nur Mut. Es funktioniert schon lange. -
Lucky Luke01.06.2014, 12:19
Jetzt bin ich der Bedenkenträger ? Habe ich hier zuerst von "existentiellen" Dingen geschrieben ?
Ihr macht doch 'ne Wissenschaft aus der (kleinen) Sache.
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teileklaus01.06.2014, 14:31Ich will dir das nicht Unterschieben, Marcus, aber solchen Quatsch zu verbreiten geht mir auf den Sack... :-)
14,9 Volt hat kein Moped, meins 14,3 maximal. Und 3,7 Volt an einer Zelle hatte ich auch schon dran, da passiert garnichts.
und ja Klar machen wir da "ne Wissenschaft" draus weil da kann man garnicht genug drüber wissen, wenn man sowas selbst baut.
Schau mal in die Modellbauforen, was da ne Wissenschaft betrieben wird um kitzekleine Probleme..
Ob das notwendig ist, ich sag mal na ja für den Anwender der Motorradbatterie eher nicht. -
jens7001.06.2014, 21:14
Die Gefährdung durch eine LiFePO4 Batterie bei einem defekten LiMa-Regler ist imho auch nicht gefährlicher als die Wasserstoffausgasungen, die man bei 14,9V aus einer normalen Bleibatterie bekommt.
Im Gegensatz zu den sonstigen Li-Batterien....
Ob einem der hohe Preis und die geringe verfügbare Batteriekapazität (& damit verbunden die hohe Pflegebedürftigkeit) den Gewichtsvorteil bei einem Strassenmotorrad so wichtig erscheinen läßt muß jeder für sich ausmachen. -
Fried berger02.06.2014, 09:09
Hallo Klausi,
Lucky Luke hat einen Spass gemacht und war ein klitzekleines bisschen
sackastisch
Grüße
ps
mir war das aber auch viel zu riskant (mit den potentiellen Eierhandgranaten) und deswegen habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und einen zweiten 24 V - Regler angeschlossen. Dieser kann in brenzligen Verkehrssituationen per Daumenschalter kurzfristig in Funktion gebracht werden und lässt 28 Millisekunden später die Akkuzellen heftigst detonieren. Im Zusammenspiel mit einer neuen (statikoptimierten) Positionierung der Zellen hast du damit alle Vorzüge, die ein Schleudersitz bieten kann (für kleines Geld!).
Die zunächst profan wirkende Verlegung der Zellen nach hinten unter den Schwerpunkt des Fahrers ist dabei aber äußerst wichtig. Ohne diese Maßnahme würde dir die Sitzplatte auch bloß vor´s Gemächt klatschen und dich anschließend in einer ballistisch zwar hübschen, sicherheitstechnisch aber eher ungünstigen Flugbahn bogenförmig, rückwärts gerichtet in einen möglicherweise folgenden Traktor, Hummer oder Fiat Twingo katapultieren. Nicht auszudenken, wenn es ein Rolls Royce mit ´ner Emmy wäre. Für die sähe es dann möglicherweise auch mächtig finster aus. -
Boxerblin03.11.2016, 19:11
Hallo Jungs,
ich habe ganz günstig 4 Lifepos Zellen gekriegt.
Ich will natürlich auch eine Lifepo 4 Batterie haben.
Tage lang nach eine passende Gehöese gesucht,nichts gefunden und die schrumfschleuche
kommen nicht in frage.
Ich habe beschlossen,Geheuse selber her zustellen,wollte erst zwei Teilig machen,aber meine
Käsefräse hat es nicht zu gellasen,dann eben drei teilig.
Wiso in die mitte schwarz?,soll doch ganz Grün werden,ich habe ein teil gleich versaut,
und auser Schwarz nicht mehr da gewesen,was solls,sieht sogar besser aus?.
Erste Teil
Anhang 24401
Anhang 24403
Saurei
Anhang 24405
Putzele
Anhang 24407Anhang 24409
Ausen massen L x B xH =135 x 88 x 145 mm,
soll leichter rein rutschen.
Wiegt 1500 Gramm.
Gruss Viktor. -
rika03.11.2016, 19:42
Geil, Viktor

Fräsen und Drehen macht noch mehr Spass als wie Bagger fahren, eyh
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Boxerblin03.11.2016, 20:38Hei Rika,Ne,Bagger fahren,es ist mir zu grob,mit Fräserei bin schon 16 Jaren dabei,
manechmal ein hudersten ist schon zu gross.
Ich bin Werzeugmacher von Beruf.
Aber troz dem ging die erste Teil flöten. -
Boxerblin25.11.2016, 17:57
Hallo Jungs,ich bin es wider,
Hab von einem Forummitglid Pn gekriegt,wegen Lifepos 4,die habe ich aber nicht,
Jetzt vertikt eine bei Ebay die Zellen,genau die gleiche ,die ich habe,bei mir sind die gebraucht,
bei ihm sind die Neu,nur zwei Jahre im Lager gelegen.
Ich habe die Zellen selber noch nicht ausprobiert,kommt erst im April zum einsatz.
http://www.ebay.de/itm/Lithium-Akku-...wAAOSwGYVXAWKV
Ich kenne den Verkäfer nicht,er ist mit mir nicht Verwant, und ich habe nichts davon,
ich habe ihm aber kontaktiert,nach seine Aussage nach hat er noch paar Zellen da liegen,
sehr nett im gesprech,und braucht man gar nicht zu bitten,einfach kontakt herr zu stellen.
Gruss Viktor -
teileklaus13.01.2017, 14:30
Die Produktion geht weiter:
Ähnlich dem 4 er Pack und da mit selektierten Zellen nur auf extra Wunsch mit Lastmanagement 1,5 A Balancer.
Meist 4 nebeneinander.
Hab mal noch ein gutes Innenwiderstandsmessgerät gekauft, damit ich die angelieferten selektierten Zellen noch mal selbst prüfen und zu gleichen Packs konfektionieren kann.
Denke, dass man sich so die Balancer ganz sparen kann, was ja bei 1,5 A Varianten schon 45.- ausmacht. Ralf hatte ja in seinem Pack noch einen mit eingepackt, meine liefen immer ohne, ganz stabil und mit sehr wenig Zellendrift.
Für die Rennerles könnte ich mir auch 16 AH Packs mit 3 kg vorstellen, wenn 8 AH nicht reichen.
Die Einbaulagenbezeichnung ist anders als im Bild:
Kabel sollten nach hinten oben rausgehen, egal wie man den 4 er Pack macht und die schmalste Seite mit 80 mm ist im Kasten zum ABS Block hin passend, wie bei den Bleivarianten.
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Fachsimpeln können nur Fachleute - alle anderen sind Simpel. Gruß Kajo